Free – The future of a radical price

Geschrieben von Bodo am 9. Juli 2009

freecover

Chris Anderson, der Chefredakteur des Wired, hat ein ziemlich interessantes Buch zum Thema “Free” geschrieben. In diesem Buch wird so ziemlich alles abgedeckt, was man zum Thema “Gratis” zu sagen hat. Angefangen von der Geschichte des “Verschenkens” über die Gründe, etwas zu verschenken bis zu den psychologischen Überlegungen dahinter.


Ich bin zwar jetzt momentan erst bei der Hälfte, aber das Buch ist es wert, gehört / gelesen zu werden.

Das Buch gibt es als kostenlose MP3.

Kalkofe liest Asmussen

Geschrieben von Bodo am 31. März 2009

Kalkofe liest Asmussen

Kalkofe liest Asmussen

Fangen wir zuerst mit einer Warnung an. Auf der CD klebt zu Recht ein Aufkleber mit folgendem Text:

Das perfekte Geschenk für Leute die man hasst!

Fips Asmussen ist hoffentlich allen ein Begriff. Wenn nicht als Person, dann durch seine nicht endenwollende Liste an echt üblen Kalauern.

Oliver Kalkofe hat sein Leben riskiert und sich ein paar Stunden in ein Tonstudio eingesperrt um aus einem der Klassiker des Asmussen-Buchschatzes vorzulesen. Auf der CD kann man Zeuge des Leidens des Vorlesers werden und selber mitleiden, wenn man dies möchte. Die CD zu hören schmerzt. Physisch. Selbst die hinterletzte Gehirnzelle schreit nach dem Stopschalter oder nach einer heftigen Portion Alkohol. Und das muss schon was heißen, ich trinke nämlich normalerweise echt selten Alkohol :) .

Wenn man Fan von Asmussen oder Kalauern ist, oder sogar die Bilder in Psyrembel anschaut um zu lachen, sei diese CD empfohlen.

Web Form Design: Filling in the Blanks

Geschrieben von Bodo am 21. Februar 2009

Dank Sebastian habe ich diese Woche ein cooles Buch zum Thema Formular-Design im Web gelesen.

Web Form Design : Filling in the Blanks

“Web Form Design” zeigt sehr einfach und mit guten Beispielen, was gutes Formular-Design ausmacht, welche Fehler man vermeiden sollte und welche Optionen man für unterschiedliche Problemstellungen hat. Es ist quasi ein Rundumschlag für alle, die Web-Formulare erstellen müssen wollen.

Wirklich sehr zu empfehlen! Allerdings ist das Buch noch etwas zu neu für Amazon Deutschland, aber man wenn man sich bemüht, bekommt man das Buch auch hier. Wenn Anne das hier ließt, vielleicht sogar auch bald bei Buch.de ;-) ?

50 Jahre sind nicht genug…

Geschrieben von Bodo am 14. Dezember 2008

Kaum schreibe ich über das Verfallsalter im Urheberrecht, erfährt man erstaunliches.

In England wird anscheinend geplant, das Urheberrecht von 50 Jahren auf 70 Jahre zu verlängern. Aber damit nicht genug, die EU plant anscheinend, in der ganzen EU die Grenze auf 95 Jahre zu erhöhen (Quelle).

70 Jahre würde bedeuten, das Tom Jones, der immerhin 68 ist, weiter für seine Lieder Geld bekommen kann. Lieder die über 50 Jahre alt sind. Er selber würde Geld bekommen bis er 90 ist. Kaum ein Sänger (okay, außer der Heesters), wird so alt. Da sollte klar sein, das diese Erhöhung nicht den einzelnen Künstlern, sondern der Industrie nützen soll. Ganz klar wird das, wenn man die Grenze auf 95 Jahr erhöht. Dann profitieren nur Künstler davon, die mit 5 angefangen haben, Lieder zu verkaufen und über 100 Jahre alt werden. Cool, oder?

Ein Verfallsdatum ist wichtig, damit die Industrie und die Künstler einen gerechten Lohn erhalten, aber wenn man dieses Datum zu weit in die Zukunft legt, verhindert man dadurch Innovation. Auf den Lorbeeren ausruhen und dafür belohnt werden ist eigentlich immer kontraproduktiv.

Frei zugänglich für jedermann?

Geschrieben von Bodo am 7. Dezember 2008

Diese Woche hat das deutsche Bundesarchiv etwas sehr löbliches gemacht. Es hat 100.000 Bilder an die Wikipedia gespendet. Es ist sogar angedacht, weitere hunderttausende Bilder an die Wikipedia zu transferieren. Leider sind die Bilder max. 800 Pixel groß. Dafür dann aber unter der “Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 Germany License“. Einer sehr freien Lizenz.

Es gibt schon eine sehr große Menge an freien Inhalten im Netz. Zum Beispiel im Internet Archive. Dort gibt es neben der allseits bekanten “Wayback Machine” einen hübschen Fundus an Büchern, Audio-Dateien und Filmen. Zum Beispiel scannt das Archive mit der Hilfe von Amerikanischen Bibliotheken alte Bücher und stellt diese online. Ein Präsentation von Brewseter Kahle erklärt dabei den Hintergrund des Archives.

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