Bei putpat.tv sind wir vor einiger Zeit auf Git umgestiegen. Alles in allem war der Umstieg ziemlich reibungslos und mit coolen Tools wie GitX macht das entwickeln gleich noch mehr Spaß. Bis jetzt habe ich nur 2 Probleme gefunden, die etwas gestört haben:
Wenn jemand ein Verzeichnis zu einem symbolischen Link umwandelt, gibt es Probleme bei Git. Die kann man zwar beheben, aber für einen Git-Dau war das schon etwas erschreckend, was dann mit dem eigenen Repository passiert
Keine ordentlichen Commit-EMails mehr.
Gerade der letzte Punkt war ganz schön ätzend. Es gibt zwar ein von Git mitgeliefertes Skript für Commit-Mails (und viele Varianten des Skripts draußen im Netz), aber diese haben uns nicht wirklich überzeugt.
Jeder Push wird in einer einzigen Mail abgehandelt. Wenn man mehrere getrennte Commits in das zentrale Repository gepusht hat, gab es nur eine Mail und man musste beim Lesen der Mail ziemlich mitdenken.
Die Mail wird in Plain-Text verschickt. Das macht das lesen der Diffs nicht gerade einfach.
Das Skript ist ein Shellskript und nicht wirklich gut anpassbar auf unsere Bedürfnisse
Nach ein wenig Suchen habe ich allerdings ein Ruby-Projekt gefunden, das eine gute Basis für unsere Version eines Git-Commit-Notifiers war. Das ganze Skript habe ich ein wenig aufbohrt mit weiteren Features und ein Gem daraus erzeugt. Mein Fork findet sich bei Github in meinem Repository.
Die Mails sehen dann ungefähr so aus:
Um das ganze auch selber zu nutzen, muss man einfach das Gem installieren mit
1
sudo gem install git-commit-notifier
und dann in dem jeweiligen Git-Projekt im Hooks-Verzeichnis eine ausführbare Datei mit dem Namen “post-receive” anlegen mit folgendem Inhalt:
1 2
#!/bin/sh
git-commit-notifier path_to_config.yml
Ein Beispiel für die Konfigurations-Datei findet sich hier.
Diese Woche habe ich endlich mal wieder Urlaub. Und den Urlaub beginne ich mit einem kleinen Experiment.
Dank Whisprs.net habe ich hier ein Probeset von Seramis. Das Set ist ziemlich groß, ich könnte damit wohl einen kleinen Urwald hier in meiner Wohnung pflanzen :
Hoffentlich sterben meine Pflanzen dann nicht mehr nach max. 6 Monaten .
Und da das viel zu viel für mich alleine ist, sagt bescheid, dann könnt Ihr auch ein Packerl abholen bei mir hier.
Anscheinend ist mir seit einem halben Jahr entgangen, das eine 2. Staffel zum phänomenalen Ijon Tichy produziert wird. Der Produktions-Blog findet sich unter http://www.kosmische-kollegen.de/ .
Ach, was das überhaupt ist? Vor 3 Jahren hat das ZDF eine kleine, aber feine Serie auf der Basis der Sterntagebücher von Stanislaw Lem produziert. Sehr schön skurril gemacht mit billigsten Produktionsmitteln, die das ganze sehr sehr sympathisch haben aussehen lassen. Ich habe es geliebt.
Und hier der Trailer der 1. Staffel mit der bezaubernden Nora Tschirner als analoge Halluzinelle:
Bei den Golden Globes wurde dieses Jahr “Glee” als beste Serie gekürt. Kurz gesagt ist die Serie ein Musical in Serien-Form. Zum Glück ist Glee aber nicht eine “Highschool-Musical”-Kopie, sondern will eigentlich eher ein erwachsenes Publikum ansprechen. Allerdings spielt Glee trotzdem in einer Schule. Genauer gesagt dreht sich die Story um eine Gesangs-AG, dem Glee-Club. Wer Musicals nicht mag, wird die Serie hassen. Wer hingegen Musicals liebt, ist hier genau richtig. Kitschiger Plot, schön viel Musik und viel Herzschmerz inkl. mehreren Liebes-Dreicken. Die Serie hat den Golden Globe durchaus verdient.
Um mal die Serie zu verdeutlichen, mal ein kleiner Ausschnitt. Ein gehörloser Chor singt mit dem Cast von Glee zusammen “Imagine” :
Castle ist eine Krimiserie nach dem üblichen Cop + skurriler Character – Muster. Allerdings sehr schön umgesetzt mit viel liebe zum Detail und einer guten Mischung von Humor und schönen Kriminalfällen.
Richard Castle ist ein Krimi-Autor und berät Kate Beckett, eine New Yorker Kommissarin, bei der Auflösung von Mordfällen. Durch seine Menschenkenntnis und Informationen, die er durch Recherchen für seine Bücher gewonnen hat, hilft er Ihr, jeden Mordfall zu Lösen. Damit Castle dabei nicht zu kurz kommt, nutzt er das ganze, um Inspiration für sein neues Buch zu sammeln. Wie zu erwarten knistert es zwischen Ihm und Kate. Aber keine Bange, das ganze ist nicht so kitschig, wie es klingt.
Gespielt wird Richard Castle von Nathan Fillion, vielen bekannt als Weltraum-Cowboy aus Firefly oder Ehemann in Desperate Housewives. Es gibt übrigens auch einige Verweise auf diese alten Rollen . Viele schöne Hintergrund-Informationen zu Castle, und was Nathan Fillion sonst so treibt, findet man auf seinem Twitter-Account.
Der Character Richard Castle twittert übrigens auch. So wie’s aussieht twittert dort Nathan Fillion höchstpersönlich. Aber Obacht: ab und zu werden da Details zu den jeweils aktuell in den USA gezeigten Folgen getwittert. Und um Richard Castle wirklich abzurunden, gibt es auch das Buch, das Castle in der ersten Staffel der Serie schreibt, bei Amazon zu kaufen: Heat Wave.
Die Serie gibt es ab Februar auf Kabel 1. Einschalten lohnt sich. Hoffentlich kann die Übersetzung den Charme der englischen Version ins Deutsche übertragen. Ich bin jedenfalls schon gespannt. Alternativ kann man bei Amazon UK die erste Staffel auf DVD kaufen.