Geschrieben von Bodo am 10. November 2009
Ich hatte letztes Wochenende das Problem, dass ich von meinem Mac aus per SSH auf ein Debian System mit ZSH zugreifen wollte, und da leider die Backspace-Taste nicht funktioniert hat.
Leider bin ich nicht perfekt und brauche die Backspace-Taste andauernd. Zum Glück gibt es aber eine Lösung. Und die sieht so aus:
1 2
| echo "bindkey '^?' backward-delete-char" >> ~/.zshrc
echo "bindkey '^[[3~' delete-char" >> ~/.zshrc |
Das erzeugt korrekte Keybindings für ZSH.
Geschrieben von Bodo am 4. August 2009
Achtung, Coder-Content nur für Linux/Mac-Terminal Geeks
Ryan Bates (der Railscasts-Typ
) hat vor einiger Zeit seine Einstellungen für sein Terminal auf Github hochgeladen und mir somit einen anstoß geben, dies ebenfalls zu tun.
Meine Einstellungen basieren auf denen von Ryan, allerdings ohne die Unterstützung für Bash. Diese war nicht wirklich ausgereift und ZSH ist eh viel besser
. Mein Fork findet sich hier.
Momentan habe ich nur Kleinigkeiten verbessert und Maven Tab-Completion hinzugefügt, aber an den Settings arbeite ich jetzt laufend
.
Um meine Settings zu nutzen, muss zuerst ZSH aktiviert werden:
ZSH sollte man unbedingt ausprobieren, alleine schon wg. der viel besseren Tab-Vervollständigung.
Jetzt kann man meine Settings installieren:
1 2 3
| git clone git://github.com/bodo/dotfiles ~/.dotfiles
cd ~/.dotfiles
rake install |
Am besten schaut man sich vorher mal die Settings an, die ich gewählt habe. Insbesondere die Dateien gitconfig und zsh/config.
Mal sehen, wenn ich die Tage nochmal Zeit habe, werde ich das ganze so anpassen, das es für Mac und Linux out-of-the-box funktioniert. Einige Pfade sind momentan noch Mac-Spezifisch.
Update:
Und jetzt funktionieren die Settings auf Linux UND Mac. Die OS-Spezifischen Sachen sind nun in .zsh/osspecific/ ausgelagert .
Geschrieben von Bodo am 26. November 2008
Eine kleine Empfehlung an alle Java-Entwickler:
Effective Java: A Programming Language Guide (Java Series)
In dem Buch werden Best Practices in Java vorgestellt. Und das nicht zu knapp. Einige davon wird jeder bestimmt kennen, aber so in geballter Form bestimmt nicht. Dieses Buch sollte wirklich jeder Java-Entwickler besitzen und immer griffbereit haben.
Alternativ kann man auch noch bei Angelika Langer einige Artikel lesen, aber das ist nur ein Bruchteil von dem Inhalt des Buches.
Kaufen
!
Geschrieben von Bodo am 23. September 2008
In einigen Blogs finden sich lustige Ideen, um den aktuellen Status der Quelltexte zu visualisieren.
Mit Hilfe von Hudson sollte sowieso jeder mindestens täglich die Software erzeugen und testen lassen. Den Status nur versteckt auf einer Webseite und in EMail-Postfächern anzugeben reicht aber manchmal nicht. Um dem ganzen richtig Nachdruck zu verleihen sollte man das einfach mit Lampen im Flur darstellen.
Zum Glück kann man Hudson recht einfach erweitern und diese Funktionalität hinzufügen. Bei Last.fm gbt es neben den 3 Bären für den Status des Quelltextes auch noch zusätzlich eine hübsche analoge Anzeige für die Last auf den Webservern…die Möglichkeiten sind also schier endlos
.
So etwas zu basteln sollte nicht zu schwer sein. Man braucht eigentlich nur ein USB-Interface mit dem dazugehörigen Linux-Treibern. Mit ein paar Zeilen Code kann man so die 8 digitalen und 2 analogen Ausgänge mit Daten befüttern.
Allgemein, Tags: Coding, Linux, Spielzeug
Geschrieben von Bodo am 12. August 2008
Ich habe mir in den letzten Wochen ein bisschen das iPhone SDK und das Android SDK angesehen. Das iPhone sollte jedem bekannt sein. Android ist sozusagen die Antwort von Google darauf.
Hier mal eine kleine Pro/Contra-Liste für beide SDK’s:
iPhone SDK
Pro:
- iPhone ist eine sehr hübsche und einfach zu bedienende Plattform
- Nette Entwicklungsumgebung
- GUI zum schnellen und einfachen Erzeugen von Oberflächen
- Zentrale Plattform zum Anbieten eigener Applikationen
Contra:
- NDA, d.h. man darf nicht einmal seine eigenen Sourcen offen legen, da man damit gegen die Verschwiegenheitsbestimmungen von Apple verstößt
- Programme können nur durch den AppStore oder einen komplizierten Beta-Prozess auf andere iPhones verteilt werden
- Um eigene Anwendungen entwickeln und testen zu können muss man mindestens 99$ zahlen
- Das iPhone gibt’s nur bei T-Com, und da werde ich *definitiv* nicht Kunde
Android SDK
Pro:
- Applikationen haben alle Rechte auf dem Gerät, man ist nicht künstlich beschränkt durch das Betriebssytem
- Die Plattform ist komplett offen
- Java-Entwickler müssen sich kaum umstellen, Eclipse und IntelliJ können genutzt werden
Contra:
- Keine echte Hardware vorhanden momentan
- Noch kein AppStore angekündigt, aber das kann sich ja auch ändern
- Keine schöne GUI zum Erzeugen von Oberflächen, aber das ist man ja von Java gewöhnt
- Momentan sind nur Geräte von Herstellern angekündigt, von denen man keine gute Usability gewohnt ist, aber das kann ja auch an Windows CE liegen
- Eventuell problematische Batterielaufzeit wg. der massiven Anzahl an möglichen Background-Prozessen von Applikationen
Ich persönlich werde auf jeden Fall Android weiter beobachten und mir die Geräte ansehen, die bis Ende des Jahres auf den Markt kommen. Alleine durch das Vorhandensein von Android wird Apple gezwungen sein, sein iPhone weiter zu öffnen.
Nokia und Sony haben jahrelang nur relativ heftigen Mist produziert. Das SDK von Symbian ist eine Katastrophe, Java Mobile (J2ME) ein Witz (super langsam, man muss die Applikationen an jedes Handy einzeln anpassen) und Usability-Experten haben beide anscheinend nie wirklich beschäftigt. Jedenfalls wirkt es so, wenn man die Oberflächen mal neben ein iPhone hält. Der Schock der Branche beim Start des iPhones war heilsam für alle. Aus der Usability-Starre sind mittlerweile hoffentlich auch die letzten aufgewacht.
Wenn jetzt ein hübsches Gerät auf Basis von Android ohne Vertragsbindung auf den Markt kommt inkl. einer Navigations-Lösung, greife ich direkt zu. Und den TV-Browser portiere ich dann auch noch, sollte ich da Zeit für finden.
Neueste Kommentare