Glee + Deaf Choir – Imagine

Geschrieben von Bodo am 22. Januar 2010

Bei den Golden Globes wurde dieses Jahr “Glee” als beste Serie gekürt. Kurz gesagt ist die Serie ein Musical in Serien-Form. Zum Glück ist Glee aber nicht eine “Highschool-Musical”-Kopie, sondern will eigentlich eher ein erwachsenes Publikum ansprechen. Allerdings spielt Glee trotzdem in einer Schule. Genauer gesagt dreht sich die Story um eine Gesangs-AG, dem Glee-Club. Wer Musicals nicht mag, wird die Serie hassen. Wer hingegen Musicals liebt, ist hier genau richtig. Kitschiger Plot, schön viel Musik und viel Herzschmerz inkl. mehreren Liebes-Dreicken. Die Serie hat den Golden Globe durchaus verdient.

Um mal die Serie zu verdeutlichen, mal ein kleiner Ausschnitt. Ein gehörloser Chor singt mit dem Cast von Glee zusammen “Imagine” :


Serien-Empfehlung : Castle

Geschrieben von Bodo am 13. Januar 2010

Castle ist eine Krimiserie nach dem üblichen Cop + skurriler Character – Muster. Allerdings sehr schön umgesetzt mit viel liebe zum Detail und einer guten Mischung von Humor und schönen Kriminalfällen.

Richard Castle ist ein Krimi-Autor und berät Kate Beckett, eine New Yorker Kommissarin, bei der Auflösung von Mordfällen. Durch seine Menschenkenntnis und Informationen, die er durch Recherchen für seine Bücher gewonnen hat, hilft er Ihr, jeden Mordfall zu Lösen. Damit Castle dabei nicht zu kurz kommt, nutzt er das ganze, um Inspiration für sein neues Buch zu sammeln. Wie zu erwarten knistert es zwischen Ihm und Kate. Aber keine Bange, das ganze ist nicht so kitschig, wie es klingt.

Gespielt wird Richard Castle von Nathan Fillion, vielen bekannt als Weltraum-Cowboy aus Firefly oder Ehemann in Desperate Housewives. Es gibt übrigens auch einige Verweise auf diese alten Rollen :) . Viele schöne Hintergrund-Informationen zu Castle, und was Nathan Fillion sonst so treibt, findet man auf seinem Twitter-Account.

Der Character Richard Castle twittert übrigens auch. So wie’s aussieht twittert dort Nathan Fillion höchstpersönlich. Aber Obacht: ab und zu werden da Details zu den jeweils aktuell in den USA gezeigten Folgen getwittert. Und um Richard Castle wirklich abzurunden, gibt es auch das Buch, das Castle in der ersten Staffel der Serie schreibt, bei Amazon zu kaufen: Heat Wave.

Die Serie gibt es ab Februar auf Kabel 1. Einschalten lohnt sich. Hoffentlich kann die Übersetzung den Charme der englischen Version ins Deutsche übertragen. Ich bin jedenfalls schon gespannt. Alternativ kann man bei Amazon UK die erste Staffel auf DVD kaufen.

Mein neuer Job…

Geschrieben von Bodo am 6. Januar 2009

Wenn ich mir die Zugriffsstatistik von meinem Xing-Profil ansehe, stelle ich fest, das doch sehr viele Neugierig waren/sind wo ich doch angefangen habe zu arbeiten :) .

Ich sitze hier in Köln jetzt in den schönen Räumen der TVRL GmbH. Dort basteln wir an der Zukunft des Musikfernsehens unter dem Namen putpat. Ich hab ja vor einiger Zeit schon über putpat geblogt, damals habe ich allerdings verschwiegen, das ich die Platform schon gesehen habe ;) .

Leider kann man sich momentan nur für die Beta-Phase anmelden, aber sobald es was zu zeigen gibt, werde ich hier natürlich darüber berichten. Ich hoffe Ihr werdet es dann genauso mögen wie ich.

DVB-T in Münster

Geschrieben von Bodo am 23. November 2008

Man, das ist ja echt traurig. Gestern habe ich notgedrungen mal wieder meinen TubeStick ausgepackt, da ich ja kein Kabelfernsehen habe im Moment.

Irgendwie hatte ich die Hoffnung, das sich was getan hat bei der Anzahl der TV-Sender über DVB-T. Aber weit gefehlt. Die Sender, die ich hier über DVB-T empfangen kann, sind:

(Quelle)

Da kann man ja besser über Zattoo fernsehen hier in Münster. Da gibt es dann nicht nur eine handvoll Öffentlich-Rechtliche, sondern alle. Inkl. der kleineren privaten Sender. Ich sehe DVB-T in diesem Zustand als gescheitert an. In Köln ist es zum Glück etwas besser, aber Köln ist da anscheinend eine Ausnahme.

Eine Sache gibt es aber noch, die man jetzt hier bei mir nicht sehen kann. Die zwei privaten Sendergruppen RTL und Pro7Sat.1 haben keinen Internet-Stream. Und gerade diese Sender wollen der ARD und dem ZDF erzählen, was die im Internet dürfen und was nicht…wahrscheinlich aus purem Neid ;) .

Fensehen der Zukunft, Teil 2

Geschrieben von Bodo am 31. Oktober 2008

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal über die Zukunft des Fernsehens sinniert. Nach nun über einem Jahr ist es also mal Zeit, zu schauen, was bis jetzt erreicht wurde. Um es kurz zu machen: in Deutschland leider nicht viel.

In den USA rollt der Zug langsam los. Alle großen Networks bieten Serien als Stream an. Zum Beispiel auf Hulu. Während Stephie Sex in the City geschaut hat, hab ich mir auf unserer USA-Reise einfach Simpsons auf Hulu angesehen :D . Sehr praktisch.

Wie kompliziert die Rechtslage rund um die Streams ist, kann man allerdings bei Southpark sehen. Auf Southparkstudios.com kann man alle Folgen ansehen. Aber leider nicht von überall. In Frankreich verhindert dies anscheinend der lokale Lizenznehmer. Wenn man also in Frankreich surft, bekommt man eine Info-Grafik anstatt der gewünschten Episode…Tja, schade Matthias ;) .

In Deutschland gibt es auch schon ein paar Seiten, die Inhalt ins Netz stellen, aber so richtig “rund” wie bei Hulu ist das Angebot nicht:

  • RTL now, dort kann man einiges kostenlos sehen, für das meiste werden 1,99€ (!!) verlangt. Wer zahlt sowas?!
  • MySpass liefert alte Ware recycled als Stream an. Stromberg und Co. Wenigstens ein guter Start für eine Plattform. Nur der Name…Naja.
  • Die Mediatheken der ARD und des ZDF. Etwas komische Bedienung, alles was älter als 7 Tage ist, wird entfernt. Und wirklich brauchbarer Inhalt ist eher mau. Aber das liegt eher an den Ländern, nicht an ARD und ZDF. Die würden gerne mehr zeigen, dürfen nur nicht…

Wenn ich mir jetzt mal die Software ansehe, über die ich letztes Jahr geschrieben habe, kann man leider sagen das Joost als Software nicht mehr existent ist. Das ganze hat einen Relaunch bekommen. Aber das war auch ganz gut so. Die Software war ätzend. Naja, die neue Webseite ist nicht viel besser. Wirklichen Inhalt finde ich da nicht. Aber das kann auch daran liegen, das es den nur für US-Bürger gibt. Aber auf Zattoo ist verlass. Die Software und das Angebot wurden stetig weiterentwickelt. Die Richtung stimmt schon mal. Weiter so!

MTV hat jetzt endlich auch mal angefangen im Internet wirklich präsent zu sein und bietet sehr viele Videos als Stream an. Allerdings ist das ganze nicht für den “lean back”-Modus gedacht. Man muss nach jedem Video aktiv ein neues auswählen. Total dumm. Zum Glück gibt es da anscheinend bald eine Alternative. Putpat. Auf der Popcom wurde das als interaktiver Musiksender vorgestellt. Sogar der gute Ray Cokes ist anscheinend schon begeistert davon. Ich bin jedenfalls frohen Mutes, das es in Deutschland endlich vorwärts geht. Kann ja nicht sein, das alle Welt uns abhängt :) .

Kleiner Fakt zum Schluss: TV-Browser bieten nun statt 170 weit über 500 Kanäle an. Immer mehr Kanäle auf denen nix vernünftiges läuft ;) . Ach, könnte ich nur Hulu in Deutschland nutzen…


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