OpenStreetMap – Mit dem iPhone zur eigenen Karte

Geschrieben von Bodo am 13. September 2009

1. Daten sammeln

Tja, wie kommen die Daten in die OpenStreetMap-Karte? Einfach Pie-Mal-Daumen irgendwelche Straßen einzeichnen? Ne, raten wollen wir hier ja nicht. Es sollte schon halbwegs genau sein. Man braucht ein Gerät, das GPS-Daten protokolliert, also aufzeichnet, wo ich lang gehe / fahre. Ich benutze dafür mein iPhone und eine Anwendung namens Trails.

Trails

Trails ermöglicht es, Routen aufzuzeichnen und diese nach Beendigung der Aufzeichnung per EMail zu verschicken. Bei den Einstellungen für die Aufzeichnungen sollte man die Häufigkeit der Wegpunkte auf so oft wie möglich stellen, um ein möglichst genaues Abbild der Straßen zu bekommen. Einfach Trails starten und den Weg abfahren, den man zu OpenStreetMap hinzufügen möchte. Für kleine Straßen, wie die eines Dorfes, eignet sich am besten das Fahrrad. Mit einem Auto wäre die Geschwindigkeit für diese Straßen eventuell zu hoch und die Aufzeichnung wird zu ungenau. Bei längeren Straßen ist ein Auto kein Problem.

2. Daten hochladen

Nachdem man die Route abgefahren / gegangen ist, schickt man die entstandene Route an sich selber. Die GPX-Datei lädt man bei OpenStreetMap hoch, das Verarbeiten der Datei dauert ein paar Minuten und wird mit einer EMail bestätigt. Sobald die EMail eingetroffen ist, kann man anfangen, auf Basis dieser Daten die Straßen einzutragen.

3. Straßen bauen

Zoom jetzt zu der Stelle, die man bearbeiten möchte und drücke dann auf “Bearbeiten”. Jetzt öffnet sich der Editor. Am besten drückt man bei der ersten Frage auf “Edit with save”, damit man nicht direkt in der Karte arbeitet, die auf dem Server liegt, sondern immer erst “Speichern” drücken muss. So kann man nichts kaputt machen, wenn man ein wenig rumspielt.

Um die GPS-Wege zu sehen, die man hoch geladen hat, drückt man auf die Taste “G”. Nun sind alle Aufzeichnungen in Türkis zu sehen. Wie das Editieren genau funktioniert, wird im Hilfe-Menü erklärt. Probiert es aus, es ist nicht sehr kompliziert. Nach 15 Minuten sollte es locker von der Hand gehen.

i-Blue Update

Geschrieben von Bodo am 30. Juni 2008

Kleines Update zum Thema i-Blue, da mich jetzt schon einige danach gefragt haben:

Ich habe mir den Quelltext von MTK GPS Datalogger Device Control genommen und begonnen, den komplett aufzuräumen. Das ganze habe ich “bluelog” getauft und dann auf Google Code ein Projekt angelegt.

Dort gibt es auch schon zwei ausführbare Klassen. Eine zum Auslesen des Gerätes und eine zum konvertieren der Binärdaten. Leider dauert es noch ein wenig, bis ich was vorzeigbares habe, aber wenn jemand Lust hat, mir zu helfen, nur zu!

i-Blue 747 mit Mac und Linux nutzen

Geschrieben von Bodo am 12. Juni 2008

Ich habe gestern endlich meinen GPS-Tracker bekommen. Nach ein bisschen googlen und experimentieren habe ich den i-Blue 747 auch unter Mac und Linux zum laufen gebracht.

Um den Tracker zu nutzen, muss einfach der Treiber “CP210x USB to UART Bridge “ installiert werden. Unter Ubuntu ist der Treiber praktischerweise schon mit im Kernel integriert.

Danach zuerst den Tracker in den Modus “Navigation” stellen und dann mit dem PC verbinden. Das Betriebssystem legt dann ein neues serielles Device an, das man mit unterschiedlicher Software ansteuern kann.

Alternativ müsste das ganze auch per Bluetooth funktionieren, dann muss man das Gerät per Bluetooth verbinden und ein serielles Device dafür anlegen.

Jetzt muss man nur noch die Daten von dem Tracker runterladen. Momentan nutze ich dafür die Test-Version von Mac Travel Recorder. Leider ist die Software weder stabil noch billig. 49$ für etwas, das alle paar Minuten abstürzt, müssen ja nicht sein. Alternativ gibt es noch eine Java-Anwendung namens MTK GPS Datalogger Device Control. Leider ist diese sehr hässlich und unübersichtlich. Aber ich plane gerade, den Kern der Anwendung zu nehmen und darauf eine wirklich schöne Swing-Anwendung aufzusetzen.

Nachdem man die Daten dann aus dem Gerät geladen hat, kann man diese nach GPX konvertieren und dann in allen möglichen Anwendungen nutzen.

Momentan nutze ich die Daten für JOSM und für Lightroom. Für Lightroom gibt es nämlich ein schönes Plugin namens Geotag Lightroom Plugin, mit dem man die Photos anhand des Datums mit einem GPS-Track verbinden kann.

Und es werde Schale ….

Geschrieben von Bodo am 9. Juni 2008

Gestern habe ich, wie schon angekündigt, damit begonnen, Schale zu kartographieren. Das ganze war erstmal ein kleiner Test meines Setups. Bis jetzt existiert Schale aus drei Straßen:

Aber nächste Woche werden es mehr. Viel mehr :) .

swingx-ws Maven Repository

Geschrieben von Bodo am 5. Juni 2008

SwingLabs is a great resource for everyone who wants to make their java applications look as nice as possible. The main swingx-package is available in the main maven repository using this dependency:

1
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<dependency>
      <groupId>org.swinglabs</groupId>
      <artifactId>swingx</artifactId>
      <version>0.9.2</version>
</dependency>

But sadly Swingx-ws is missing. At the moment only weekly snapshots exist on the SwingLabs-Homepage.

Today I uploaded swingx-ws to my own little maven2 repository because it will be used in a little application I am playing with :) .

You can add swingx-ws to your project with this lines:

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<dependency>
      <groupId>org.swinglabs</groupId>
      <artifactId>swingx-ws</artifactId>
      <version>0.1-SNAPSHOT</version>
</dependency>

You have to add this repository to your project:

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<repository>
      <id>wannawork</id>
      <url>http://stuff.wannawork.de/maven2</url>
</repository>

This little application is done in less than 20 Lines of Code:

Some Links about the map component:


This work by Bodo Tasche is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany.