Geschrieben von Bodo am 7. April 2009

Hier in Deutschland gibt es ja leider keine wirklich große Comedy-Club-Szene, wie in den USA. Allerdings gibt es einige Möglichkeiten, doch noch seinen “Schuss” Comedy zu bekommen. Eine davon ist NightWash (Wikipedia).
NightWash findet allerdings nicht in einem Club oder eine Kneipe statt, sondern in einem Washsalon. Dementsprechend eng ist es auch. Um noch einen guten Platz zu bekommen, sollte man schon gegen 19:00 Uhr dort sein (schräg gegenüber der Station Herthastr.) . Die Wartezeit bis 21:00 Uhr kann man sich dann mit den gut gelaunten Mitwartenden überbrücken. Der Eintritt ist frei und für Essen und Trinken muss jeder selber sorgen. Um mich herum kam regelrechtes Picknick-Flair auf. Etwas beengt, aber jeder hatte genug zu essen für sich und weitere Nachbarn dabei. Es mangelte an nix
. Allerdings war es ziemlich eng und stickig, ich will nicht wissen, wie’s im Sommer in dem Waschsalon sein wird
.
Das nächste mal findet NightWash am 20. April statt. Ich werde da sein!
Ps: Photos gibt es hier.
Geschrieben von Bodo am 2. April 2009
Seit heute werden jeder erste Donnestag im Monat hier in Köln alle Museen kostenlos geöffnet sein. Ich habe die Gelegenheit gleich mal genutzt und hab’ mir zwei Museen angeschaut.
Als erstes das Museum für Angewandte Kunst. Dort findet sich eine Sammlung von Alltagsgegenständen beginnend mit dem 15. Jahrhundert bis in die Moderne. Die Sammlung ist gut, aber die Architektur und Design-Abteilung des MoMa in New York ist da doch noch um einiges besser
. Aber wenn man nicht nach New York kann, ist das eine gute Alternative. Der Wachmann war allerdings noch das Beste: “Solange du keen Düsseldorfer bisch, lass ich dich hier gratis rein …”
Als zweites ging es in das Römisch-Germanische Museum. Der Name ist hier Programm. Eine schöne Ausstellung mit sehr vielen alten römischen Skulpturen, Vasen, Schmuckstücken. Für Rom-Fans ist das Museum ein muss.
Mal schauen, wo es mich nächsten Monat hin treibt.
Geschrieben von Bodo am 6. Februar 2009

Als Münsteraner hat man(n) ja ein sehr enges Verhältnis zu seinem Fahrrad. Sogar so eng, dass statistisch jeder Münsteraner 1,7 Fahrräder besitzt. Ich besitze selber zwei, ein gutes und eines für die Fahrt zu Parties. Münster ist, was das Fahrrad angeht, echt ein wenig extrem. Sogar so extrem das bei Stadtführungen immer vor den Fahrradwegen gewarnt wird. Die Nutzung dieser Wege als Fußgänger ist ziemlich lebensgefährlich
.
Hier in Köln sieht das ganz anders aus. Hier ist man als Radfahrer ein komischer Kautz und Außenseiter auf der Straße. Jedenfalls fühle ich mich so nach rund 4 Wochen hier in Köln. Man muss höllisch aufpassen, dass nicht plötzlich ein Fußgänger auf den Fahrradweg oder die Straße springt. Fußgänger und Autofahrer rechnen hier einfach nicht mit Fahrrädern. Egal wo, egal wann. Selbst beim rechts abbiegen, obwohl ein klar sichtbarer roter Fahrradüberweg eingezeichnet ist. Die Anzahl an Beinahe-Kollisionen zähle ich schon nicht mehr.
Fahrradwege sind kaum existent in der Stadt. Auf der Neusser Str. wurde einfach ein Teil der Fahrbahn umgelabelt zum Fahrradweg. Das führt dazu, das man zwar auf dem Papier einen Fahrradweg hat, aber in Wirklichkeit fahren dort Autos, parken LKWs oder stoppen Autofahrer mal eben um zum Bäcker zu latschen. Das ganze wird zu einem Slalom-Parkour der besonderen Art. Irgendwie raffen die Autofahrer hinter einem nämlich nicht, dass ein Fahrradfahrer da auch um die stehenden Gegenstände drumherum muss. Trotz meines weit raus gehaltenen Armes als Anzeichen dieses “Überholvorgangs” habe ich schon einmal quietschende Reifen gehört, als ein Autofahrer hinter mir bremsen musste um mich nicht über den Haufen zu fahren.
Die wenigen Fahrradwege, die existieren, sind in einem echt üblen Zustand. Löcher, Huckel usw. Aber das ist nicht besonders erwähnenswert, die restlichen Straßen sind in dem gleichen Zustand. Wieso sollten es da dann die Fahrradfahrer besser haben
? Allerdings werden die existierenden Fahrradwege von Kinderwagen schiebenden Muttis und anderen stehenden Hindernissen genutzt, der gefährliche Slalom geht also auch abseits der Straße weiter.
Hoffentlich wird das ganze besser, wenn es draußen morgens heller ist.
Geschrieben von Bodo am 6. Januar 2009
Wenn ich mir die Zugriffsstatistik von meinem Xing-Profil ansehe, stelle ich fest, das doch sehr viele Neugierig waren/sind wo ich doch angefangen habe zu arbeiten
.
Ich sitze hier in Köln jetzt in den schönen Räumen der TVRL GmbH. Dort basteln wir an der Zukunft des Musikfernsehens unter dem Namen putpat. Ich hab ja vor einiger Zeit schon über putpat geblogt, damals habe ich allerdings verschwiegen, das ich die Platform schon gesehen habe
.
Leider kann man sich momentan nur für die Beta-Phase anmelden, aber sobald es was zu zeigen gibt, werde ich hier natürlich darüber berichten. Ich hoffe Ihr werdet es dann genauso mögen wie ich.
Geschrieben von Bodo am 2. Januar 2009
Ein (verspätetes) frohes neues Jahr und einen guten Rutsch allen Bloglesern. Falls Ihr euch wundert, warum ich mich momentan so selten melde: Ich habe leider momentan nur sporadisch Zugriff auf’s Netz, aber das wird sich in den nächsten Tagen hoffentlich bessern.
Der Umzug ist erstmal gut gelaufen. Ich erkunde gerade die Umgebung hier. Leider habe ich noch keinen guten Bäcker gefunden, aber das bekomme ich bestimmt auch noch hin
.
In ein paar Tagen gibt’s mehr…
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