Access ? Pfui !

Geschrieben von Bodo am 2. Juni 2008

Es gibt leider sehr viele Menschen, die voll auf M$ Access schwören, es gäbe nix Besseres um “eben mal schnell” eine kleine “Datenbank” anzulegen. Dass führt dann dazu, das sich alle möglichen, mehr oder weniger fähigen, Menschen eigene Access-Datenbanken basteln.

Das ganze bringt aber massive Probleme mit sich, darunter zum Beispiel auch Datenschutz, wie eindrucksvoll hier zu sehen.

Access verleitet Anfänger dazu, Datenbank-Monster zu schreiben, diese dann mit Daten-Müll vollzuhauen und dann einige Monate später diese Daten dann Entwicklern zu geben mit dem Kommentar : “Schau mal was ich hübsches gemacht habe”.

Dass dann in dieser Datenbank dann viel Mist steht, wie z.b. “Einfach eine 0 Anhängen statt der 2″ in dem Feld, das als “Faxnummer” betitelt ist, ist leider anscheinend zwangsläufig. Ganz abgesehen davon, das diese “Datenbank” total unnormalisiert ist und statt einer normalen “M:N”-Beziehung einfach eine Tabelle mit 255 Spalten und 1000 Zeilen besitzt. Oh, ich vergaß: da Access leider nur 255 Spalten nutzen kann, gibt es eine 2. Tabelle die dann den Rest der Daten enthält :( . Eine Access-Datenbank ist auch alles andere als schnell und von Usability will ich nicht mal anfangen.

Es gibt dann natürlich Leute, die eine Access mit einer MS SQL-Server-Datenbank verbinden, damit man wenigstens die Daten halbwegs sicher gespeichert hat. Aber das hilft nur bedingt. Die Daten und die Struktur sind genauso schlecht, das Berechtigungs-Schema nur schwer einzubauen.

Würdet Ihr eine geladene, ungesicherte Pistole in einem vollen Kindergarten in die Mitte des Raumes legen? Nein? Wieso dann einfach jedem eine Access geben?

Wenn Datenbank, dann bitte schön ordentlich. Das Ganze muss auch nicht extrem aufwändig implementiert werden. Eine Grails-Applikation ist in ein paar Minuten geschrieben.

Natürlich kann so kein Anwender mehr direkt SQL-Statements ausführen, aber wer sowas erlaubt, braucht sich auch nicht wundern, dass der Datenbank-Server alle 3 Stunden einmal zusammenbricht weil mal wieder jemand “ein cooles SQL-Statement” abfeuert.

Arte – Themenabend “Apple, Google, Microsoft und Co.”

Geschrieben von Bodo am 19. April 2007

Morgen Abend gibt es bei arte 2 Dokus zum Thema Apple, Microsoft, Google und Co.:

arte – Wer hat Angst vor Google?
20.04.2007 22:15-23:40

Auf dem Campus der Universität von Stanford begegneten sich 1995 die beiden Informatikstudenten Lawrence E. Page, genannt Larry Page, und Sergey Brin. Gemeinsam schufen sie 1998 den Prototypen einer Suchmaschine für das World Wide Web. Page und Brin gründeten dann die Firma Google Inc. Im März 2005 setzte das Forbes-Magazin Larry Page und Sergey Brin (jeweils 7,2 Milliarden Dollar) auf Platz 55 seiner Liste der “World’s Richest People”.

Google ist heute überall auf dem Planeten eine wichtige Informationsquelle, es ist die weltweit meist genutzte Suchmaschine, bestehend aus mehreren Milliarden vernetzter Websites und mit einer quasi unbegrenzten Speicherkapazität. Die Marke ist global bekannt, die Nutzung von Google prägt unseren Alltag und hat Eingang in unseren Sprachgebrauch gefunden.

Stéphane Osmont und Sylvain Bergère entschlüsseln in ihrer Dokumentation das Erfolgsgeheimnis von Google, zeichnen die genauen Umstände seiner Entstehung nach und werfen einen Blick ins Innere von “Googleplex”, dem Firmenhauptsitz, der die Philosophie des Unternehmens widerspiegelt. Kritiker äußern sich über die Vormachtstellung von Google auf dem internationalen Markt, und weisen auf Sicherheitsrisiken im Bereich Datenschutz und die Verletzung von Autorenrechten hin.

Der amerikanische Informatiker Lawrence E. Page ist heute Präsident und
Produktchef des Unternehmens. Er wurde am 26. März 1973 in Ann Arbor
(Michigan) geboren. An der Universität Michigan legte er den Bachelor of
Sience in Ingenieurwissenschaften und Information ab, an der Universität
Stanford den Master in Informatik. Er erhielt auch ein MBA honoris causa des Instituto de Empresa in Madrid.

Page ist der Erfinder des PageRank-Verfahrens, einer Klassifizierung der
Webseiten nach ihrer Beliebtheit.

(c) by DasErste/TV-Browser

arte – Die Silicon Valley Story
20.04.2007 23:40-01:15

Der Fernsehfilm spielt in den Jahren, als zunehmend Computer für private
Nutzungen entwickelt wurden. Die großen Rivalen waren damals Apple-Computer-Chef Steve Jobs und Microsoft-Gründer Bill Gates. Apple hatte gerade den Macintosh-Computer herausgebracht, der weitgehend auf den Forschungsergebnissen des Palo Alto Research Center von Xerox basierte. Microsoft vermarktete das Betriebssystem MS-DOS, Büro-Software wie Multiplan und zahlreiche Implementierungen der Programmiersprache BASIC. Der weltweite Erfolg von Apple II hatte die Firma Apple reich gemacht.

Für eine erfolgreiche Vermarktung benötigte ihr neuer Mac die Programme von Microsoft. Daher stellte Apple der Firma Microsoft einen Prototyp ihres Computers zur Verfügung, da Microsoft zugesichert hatte, die Software weder zu untersuchen noch zu kopieren. Doch Microsoft suchte für sein Betriebssystem MS-DOS eine grafische Benutzeroberfläche mit Fenstern und Maus. Es kam zur Konfrontation zwischen den führenden Männern der beiden Unternehmen.

Dem Film wurde mehrfach vorgeworfen, er ergreife für Apple Partei. Doch die Fakten werden wahrheitsgetreu wiedergegeben, und Steve Jobs wird ebenso aufs Korn genommen wie Bill Gates. Die Basis des Films bilden Aussagen von Zeitzeugen, die bei der Gründung der beiden Unternehmen und ihrer wachsenden Konkurrenz wichtige Rollen spielten und heute berühmte Mitglieder des Mikrokosmos von Silicon Valley sind. Steve Wozniak, eine der zentralen Figuren, bestätigt auf seiner Website, dass “Die Silicon Valley Story” die Tatsachen größtenteils zutreffend wiedergibt. Manche
Details und Ereignisse seien zwar vereinfacht dargestellt oder stark
ausgeschmückt worden, doch den Filmfiguren bescheinigt er große Originaltreue.

In einer der Hauptrollen glänzt Noah Wyle, bekannt aus der US-Serie Emergency Room, als charismatischer Steve Jobs.

(c) by DasErste/TV-Browser

Windows Vista ist toll…….NICHT!

Geschrieben von Bodo am 22. März 2007

Heute hat mir Sebastian mal was ganz ganz cooles gezeigt. Unter Vista läuft der normale Nutzer ja nicht mehr mit Admin-Rechten (was eigentlich in der Theorie ganz gut ist). Einige Programme brauchen aber Admin-Rechte. Und wie erkennt Vista das?

Ganz einfach: wenn in dem Name der Exe-Datei des Programmes “Setup” oder “Install” vorkommt, braucht man Admin-Rechte, um diese zu starten :>.

Ganz großes Tennis, Micro$oft! Wenn ich jetzt z.B. ein Programm habe, das setUploader.exe heißt, braucht das nämlich jetzt Admin-Rechte. Bravo!

Einfacher würkaround: Datei umbenennen.

Denken die eigentlich mal 5 Meter nach, bevor die so komische Sachen implementieren ?! Ich hätte jetzt am liebsten eine Lagerhalle voll mit Stühlen und Steve Balmer in einer Ecke stehen :) .

Apple’s Get a Mac-Werbung

Geschrieben von Bodo am 6. Februar 2007

Wenn du die Get a Mac Werbung von Apple nicht kennst, hast du sehr sehr gute Werbung verpasst.

Die neueste Folge geht auf das sogenannte “Sicherheitskonzept” von Vista ein. Sehr cool. Ein Typ im schwarzen Anzug fragt bei jeder Aktion nach, ob es ok ist, diese auszuführen. Und genauso hab ich das beim rumprobieren auch empfunden. Trifft wirklich den Nagel auf den Kopf. Bei jedem >:XX wird man gefragt ob man es wirklich will. Das führt nur dazu, dass man das entweder komplett ignoriert und immer auf “Ja” drückt (auch wenn mal ein Trojaner was will) oder das Feature komplett deaktiviert.

Windows ist einfach “laut”. Bei jeder Kleinigkeit meldet es etwas. Steck mal eine USB-Festplatte an einen Windows-PC oder an einen Mac an. Beim Mac ist es einfach auf dem Desktop. Keine Dialog, nix. Bei Windows poppen kryptische Dialoge auf mit Treiber-Installationen, dann Warnungen und nach einiger Zeit hat man dann die Festplatte im System. Pfui. Unter KDE ist es etwas besser gelöst. Da kann man in dem einen Dialog, der aktiviert wird, ein “Immer diese Option” anklicken. Nicht so elegant wie unter Mac, aber es ist ok.

Micro$ofts neues Sicherheits-Tool

Geschrieben von Bodo am 11. Dezember 2005

In einer der letzten c’t-Ausgaben war eine Micro$oft-Sicherheits-CD. Die wurde leider überall verrissen (naja, nich überall…PC-Welt fand die “ultimativ” :-/). Aber die war eigentlich zieeemlich schlecht.

Da mußte jetzt also was neues, besseres her…und Micro$ofts-Sicherheits-Abteilung hat lange gegrübelt und nun das neue ULTIMATIVE SICHERHEITSTOOL gefunden:

Einen Aufkleber … aber nich irgendeinen, einen gaaanz besonderen:

Einfach auf den Rechner kleben und der is dann sicher :D .

Ps: Ich verkauf auch noch Trojaner-Vodoo-Puppen, 10€ das Stück :p


This work by Bodo Tasche is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany.