Tipps für die USA-Reise, Teil 3 : Sammelsurium

Geschrieben von Bodo am 15. September 2008

Kalte Getränke

Wenn man durch die Wüste fährt, will man seine Getränke auch kalt halten können. Dafür gibt’s in den USA eigentlich nur eine Lösung: Eiswürfel. Man kauft sich im erstbesten Walmart eine Kühlbox und füllt diese dann regelmäßig mit Eiswürfeln. Diese gibt’s immer in der nähe der Kasse von Shops und Tankstellen. Praktisch kein Laden hat keine Box mit kostengünstigen Eiswürfeln.

Wo essen?

Frühstücken kann man recht gut bei einer Kette namens Denny’s. Ansonsten würde ich empfehlen, mal bei tripadvisor.com zu schauen. Dort haben wir einige schöne Restaurants entdeckt. In Flagstaff z.B. das Mountain Oasis. In Deutschland gibt’s für sowas qype.com.

Nationalpark-Eintritt

Es gibt für 80 Dollar eine Karte mit der man für ein Jahr in alle Nationalparks der USA kommt. Quasi eine Nationalpark-Flatrate ;) . Da auch viele Seen (z.B. Lake Mead, Lake Powell) Nationalparks sind, hat man das Geld locker wieder raus.

Tipps für die USA-Reise, Teil 2 : Orte die man sehen sollte

Geschrieben von Bodo am 15. September 2008

Joshua Tree National Park

Der Joshua Tree National Park ist definitiv einen kleinen Abstecher wert, der Hidden Valley-Wanderweg ist super, auf dem Keys View sieht man bei gutem Wetter bis nach Mexiko.

Die kleinen Straßen Richtung Laughlin sind ebenfalls faszinierend. Soweit es geht sollte man die Interstates meiden, um die Landschaft genießen zu können.

Oatman und Route 66

Die Route 66 muss man unbedingt bei Oatman anfangen. Die kurvige Strecke bietet unglaublich schöne Panoramen auf die Landschaft. Nach und nach öffnet sich das Gebirge und man fährt in die flache Ebene der “eigentlichen” Route 66.

Sobald man Hinweise auf einen Ort namens “Hackberry” sieht, sollte man sich auf einen plötzlichen Stop vorbereiten. Direkt in einer Kurve steht ein hübscher Laden, den man unbedingt gesehen haben sollte.

Flagstaff

Flagstaff ist ein schöner Halt kurz vor dem Grand Canyon. Die Innenstadt besteht aus Backsteingebäuden und lädt zum flanieren ein. Richtig gutes Essen gibt es in der Mountain Oasis.

Bryce Canyon

Der Grand Canyon ist zwar schon richtig cool, aber der Bryce Canyon ist um einiges hübscher. Der orange Staub ist jetzt immer noch nicht aus meinen Adidas-Schuhen raus :) .

Yosemite National Park

Der Yosemite National Park ist DER Nationalpark der USA. Am besten bis Juni besuchen, da im Spätsommer die Wasserfälle nicht immer genügend Wasser führen. Aber auch ohne die berühmten Wasserfälle kann man in dem Park Wochen verbringen. Mariposa-Grove, Glacier Point und das Valley sind das mindeste im Park. Am besten auch mit einem kleinen Stop am Merced River, die Füße werden es einem danken :D .

Route 1

Die Route 1 direkt an der Westküste bietet malerische Klippen und ein recht kurviges Fahrerlebnis. Natürlich dadurch etwas anstrengender zu fahren, aber sehr empfehlenswert. Der 17-Mile-Drive, eine kostenpflichte Privatstraße, kann man eigentlich auslassen, wenn man plant, die ganze Strecke bis Los Angeles auf der Route 1 zu fahren.

Ach, noch was: Photos zu allen Orten gibt’s natürlich bei Flickr.

Tipps für die USA-Reise, Teil 1 : Auto fahren und so…

Geschrieben von Bodo am 15. September 2008

Auto fahren ist zum glück extrem relaxed in den USA. Jedenfalls an der Westküste. Meine Erfahrung als Fußgänger in New York sagen mir aber, dass dies nicht immer so sein muss…New York ist ein einziges andauerndes Hupen.

An der Westküste sieht’s anders aus. An Ampeln wird nicht direkt bei Grün auf die Tube gedrückt, sondern man atmet erst nochmal ein und fährt gemächlich los.

Allerdings gibt es auch dort so einiges zu beachten.

Ampeln

Die Ampeln sind immer auf der gegenüberliegenden Seite einer Kreuzung. Für die ersten Kreuzungen ist das etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Endeffekt besser für den Hals. Man muss sich niemals verbiegen, um die Ampel sehen zu können.

Rechts abbiegen bei roten Ampeln ist fast immer erlaubt. Falls nicht, existiert ein Schild mit dem Hinweis “No Turn on Red”. Wenn man unsicher ist, einfach anhalten oder den anderen nachmachen. Niemand wird dir böse sein, wenn du doch mal nicht fahren solltest obwohl dies erlaubt wäre.

Stop-Schilder

Im Gegensatz zu Stop-Schildern hier in Deutschland, fährt in den USA immer der, der als erstes an der Kreuzung halten musste. Dies führt zu einem angenehmen Einfädeln aller Fahrer. Niemand wartet extrem ewig, nur weil von rechts eine Autokolonne mit über 10 Autos an die Kreuzung fährt.

Tanken

Solange man eine Kreditkarte besitzt, ist das Tanken recht einfach. Karte in den Automaten, dann die heimische Postleitzahl eingeben, wenn nach Zip-Code gefragt wird, Art des Benzins bestimmen und anfangen zu tanken.

Ab und an tauchen leider Probleme auf, z.B. verstehen manche der Automaten nicht, das man eine europäische Kreditkarte in der Hand hat und lehnen diese ab. Aber keine Angst, auch dafür gibt es eine Lösung. Einfach zum Kassierer gehen und dort die Kreditkarte freischalten lassen. Man gibt nun an, wie viel man noch tanken will (leider in Galonen) und tankt dann. Auf der Kreditkarte wird auch nur das berechnet, was man wirklich getankt hat, also ist die Menge kein wirkliches Problem.

Überholen

Auf mehrspurigen Straßen ist rechts Überholen erlaubt. In den ersten Minuten ist das echt übel, aber nachdem man sich daran gewöhnt hat, links und rechts gleichzeitig von riesigen F150 überholt zu werden, ist das alles halb so schlimm. Ach, noch was: auf Highways am besten nicht ganz rechts fahren, da diese Spur oft zur Auf- und Abfahrt genutzt wird. Da muss man höllisch aufpassen, nicht plötzlich auf einer 30m hohen Brücke zu fahren, die ganz woanders hinführt :) .

Navigation

Im Endeffekt braucht man ein Navi nur in den großen Städten, und dort eigentlich auch nur ein paar Minuten, bis man die jeweilige Stadt und dessen Verkehrssystem verstanden hat. Aber es ist natürlich immer praktisch, eines zu haben. Wir selber haben es nur in San Francisco und Los Angeles wirklich benutzt. Sonst lief es ab und zu nur als Versicherung, das wir uns ja nicht verfahren.

Lustige Schilder…

Geschrieben von Bodo am 7. September 2008

Neben sehr viel Spaß und schönen Landschaften gab es in den USA auch das eine oder andere merkwürdige Schild.

Im Yosemite Nationalpark gibt es zum Beispiel eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 35 Mph (= 56 km/h). Aber die üblichen “hier gibt’s Kinder”-Warnungen kann man da natürlich nicht gelten lassen. Eine Warnung vor Fußgängern nimmt auch kaum jemand ernst, schließlich ist man in den USA, wo eigentlich jeder mit dem Auto fährt. Was also machen? Ganz einfach. Süße Tiere gibt’s ja genug. Also nimmt man sich das hübscheste Tier des Parks und warnt dann damit. Okay, ein Bär wäre nicht meine erste Wahl gewesen, aber seht selbst :

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Auf der Route 66 gibt’s sehr viele Warnschilder vor Kuhherden. Das ganze hat auch einen guten Grund, da die Herden wirklich relativ frei rumlaufen können. Aber beachtet mal das gut gesetzte Einschussloch auf dem Schild :) :

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Fotos von der Westküste

Geschrieben von Bodo am 6. September 2008

Ich habe nun endlich mal eine Auswahl der über 1100 Fotos online gestellt. Anzusehen ist das ganze schön nach Tagen gruppiert bei Flicker in meiner Collection.

Viel Spaß beim Ansehen!

Leider kann man die pure Macht der optischen Eindrücke nicht in Fotos verpacken. Die Reise sollte wirklich jeder mal gemacht haben. Allein schon für den Bryce Canyon lohnt die sich.


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